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BBS-Datenschutz-Kundentagung „Spezial“: Workshop Risikomanagement

Veranstaltung am 9. November 2017

Die zunehmende Digitalisierung und ein daran anknüpfendes erhöhtes IT-, Cyber- und Datenschutzrisiko stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Dies nahm die BBS zum Anlass, in Zusammenarbeit mit nrw.uniTS am 9. November 2017 im Tagungshotel des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, einen interaktiven Workshop zum Thema Risikomanagement für Unternehmen aus dem DRK-Umfeld zu organisieren und zu veranstalten.
Ziel des Workshops war es, den Teilnehmern den Sinn und Zweck des Risikomanagements und die methodischen Vorgehensweisen zur Risikoanalyse, -minderung, und -behandlung nachvollziehbar zu vermitteln. Mithilfe eines praxisnahen Beispielfalls eines fiktiven DRK-Unternehmens wurden die Teilnehmer durch den Risikomanagementprozess geführt. Für die Bearbeitung einzelner Problem- und Fragestellungen übernahmen die Teilnehmer innerhalb ihrer Arbeitsgruppen die Rolle resp. Funktion Geschäftsführer/in, IT-Leiter/in oder Datenschutzbeauftragte/r, sodass sie in die praktische Lage versetzt wurden, Risiken aus unterschiedlichen Perspektiven erkennen, bewerten und bewältigen zu müssen.
Moderiert, inhaltlich begleitet und unterstützt wurde der Workshop von Dirk Kalinowski (AXA Versicherung AG) und weiteren sechs Experten aus der Praxis, die Impulsvorträge hielten und den Teilnehmern beratend zur Seite standen. Im ersten Teil des Workshops erklärte Matthias Rinne (AXA Matrix Risk Consultant) den Sinn und Zweck des Risikomanagements einschließlich der Definition von Risiko und der Bedeutung für das Unternehmen und die Unternehmensleitung. Stefan Möller (TÜV Trust IT GmbH) stellte in seinem Vortrag die Wichtigkeit der Risikosensibilisierung, insbesondere von Mitarbeitern heraus. Im zweiten Teil der Veranstaltung setzte Stefan Sander (SDS Rechtsanwälte Sander Schöning PartG mbH) das Risikomanagement in Bezug zum Datenschutzrecht, indem er auf die gesetzlichen Änderungen durch die neue Europäische Datenschutzgrundverordnung hinwies, insbesondere auf das hohe finanzielle Risiko für Unternehmen bei Datenschutzverstößen. Darauffolgend stellte Markus Edel (VdS Schadenverhütung GmbH) einen kostenfreien „Quick-Check“ vor, der Unternehmen eine erste automatisierte Risikoeinschätzung ermöglicht. Sodann erklärte Stephan Sachweh (Pallas GmbH) die einzelnen Schritte der Risikoanalyse am Beispiel des fiktiven DRK-Unternehmens. Zum Schluss stellte Daniel Braun (Materna GmbH) unterschiedliche Risikomanagementsysteme für die konkrete Anwendung im Unternehmen vor.

Die BBS freut sich, dass dieser Workshop auf großes Interesse bei Teilnehmern unterschiedlichster Funktionen von DRK-Organisationen aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gestoßen ist und eine nützliche Hilfe darstellt, um die gelernten Methoden in der Praxis anwenden zu können.

1. Dezember 2017 10:02 Uhr. Alter: 142 Tage